Seit vielen Jahren hängt die Zusammenfassung über die Wärme- resp. Kältequalitäten unserer Nahrungsmittel nebst vielen Kinderzeichnungen an der Küchenwand. Sooo oft schaue ich nicht darauf, aber es hat schon viele Diskussionen und kleine Gespräche mit unseren Kindern darüber gegeben. Zugegeben, ich hätte länger darüber sprechen wollen als die Familie zuhören wollte… Kann‘s geben. Geht mir umgekehrt mit den Harry Potter Geschichten von Band 1 bis Band 8‘105‘085 ja auch so.

Als unser Sohn, mittlerweilen 11 Jahre alt, sich letzthin mit einer leichten Erkältung rumschlug verschwand er in der Küche, sagte, er würde ein wenig früher zu Bett gehen. Und als ich ihm einen Gute-Nacht-Kuss geben wollte, hatte es mich fast aus den Socken geschlagen: das gute Kind stank!!

Wie kommt das, fragte ich ihn, du riechst… so übermässig nach Knoblauch??

Mama, Knoblauch wärmt und trocknet schliesslich! Mein Schnupfen fühlt sich nass und kühl an und da dachte ich, ich nehm‘ einfach das Gegenteil davon.

Stolze Mama? Aber sowas von!

Die Heilkunde klassifiziert alle Nahrungsmittel, aber auch Heilpflanzen in Kategorien wärmend oder kühlend und befeuchtend oder trocknend. Und die Qualitäten werden in den Graden 1 bis 4 angegeben (wobei 1 schwach und 4 stark gewichtet wird).

Knoblauch wird mit 4 wärmend und 4 trocknend angegeben.

Die Duftmarkierung kriegt keine Benotung J sie zeigt und nun wird’s spannend: mit dem starken Geruch zeigt eine Pflanze, dass sie einen starken Bezug zum Magen-Darm-Trakt hat. In der Spagyrik als „Sulfur“-Teil bezeichnet. Ein starker Magen-Darm-Trakt hat eine sichere, stabile Mitte und der Mensch ist zentriert und klar in seinen Gedanken und Gefühlen.  

Schluss der Geschichte – Sohn stank auch am Morgen darauf noch herrlich ätzend nach Knoblauch, aber der Schnupfen war fast gänzlich verschwunden.

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